Magnetresonanztomografie (MRT)

Die Magnetresonanztomografie ist ein Verfahren, das im Gegensatz zur Computertomografie und Röntgenuntersuchung keine Röntgenstrahlen, sondern Radiowellen und Magnetfelder zur Bilderzeugung verwendet.

Nach dem derzeitigen Kenntnisstand – die Technik ist seit 1984 in der Patientenanwendung- besitzt ein MRT keinerlei schädigende Einflüsse.

Das Gerät erzeugt ein sehr starkes äußeres Magnetfeld mit einer Feldstärke von 1,5 Tesla, das die Wasserstoffatome im menschlichen Körper wie eine Kompassnadel ausrichtet. Mit Hilfe von Radiowellen werden die Wasserstoffatome kurzfristig in eine andere Position gelenkt, nach dem Abschalten dieser Radiowellenimpulse senden die Wasserstoffatome bei der Rückkehr in ihre ausgerichtete Lage Signale aus, die von hochempfindlichen Radioantennen gemessen werden.

Aus den empfangenen Signalen berechnet ein leistungsstarker Computer Schnittbilder der untersuchten Region des Körpers in frei wählbaren Ebenen.

Das in unserem Krankenhaus zur Verfügung stehende MRT-Gerät ist das moderne Siemens Magnetom Espree, das mit seiner sehr kompakten Länge von nur 125 cm und einem erweiterten Röhrendurchmesser von 70 cm mehr Freiraum für unsere Patienten bietet, als die meisten herkömmlichen MRT-Systeme.

Die durchschnittliche Untersuchungsdauer beträgt 20 min, für eine optimale Bildqualität ist eine ruhige Lage des Patienten notwendig. Bei manchen Untersuchungen ist die Gabe eines speziellen Kontrastmittels über eine Vene notwendig.

Da das MRT technisch bedingt laute Klopfgeräusche erzeugt, werden Kopfhörer bzw. Ohrstöpsel zur Verfügung gestellt. Bei Patienten mit extremer Platzangst und bei Kindern kann durch die Gabe entsprechender Medikamente eine problemlose Untersuchung ermöglicht werden.

Die Magnetresonanztomografie ist besonders geeignet bei:

  • Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarkes und der Wirbelsäule
  • Verletzungen, Tumoren, Entzündungen bzw. Verschleißerscheinungen der Knochen, Gelenke, Sehnen und Muskeln
  • Erkrankungen des Gefäßsystems aller Körperregionen
  • Kindern, da keine Röntgenstrahlung benutzt wird
  • Erkrankungen des Bauchraumes, insbesondere der Leber und Gallenwege sowie des Dünndarmes
  • Erkrankungen der Brustdrüse
  • speziellen Fragestellungen in der Geburtshilfe

Radiologische Abteilung

Chefärztin Dr. med. Kathrin Barth

Fachärztin für Radiologie seit 2003

Tel.: 0 36 44 / 57 18 41 (Sekretariat)

E-Mail: k.barth@rkk-apolda.de

 

 

Radiologische Abteilung

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