Wirbelsäulentherapie

Behandlungsspektrum

Rückenschmerzen sind laut Statistischem Bundesamt in Deutschland ein Gesundheitsproblem von herausragender epidemiologischer, medizinischer und gesundheitsökonomischer Bedeutung. Rückenleiden sind häufige Gründe für Arbeitsunfähigkeit oder sogar Rentenansprüche.

Daher ist eine frühzeitige Therapieeinleitung zur Reduktion oder sogar Vermeidung einer Chronifizierung der Beschwerdesymptomatik sinnvoll und zu empfehlen.

Hier kommen, je nach Beschwerdebild, konservative oder operative Therapieansätze zum Einsatz.

Im Rahmen einer ambulanten Vorstellung in unserer Fachsprechstunde können wir mit Ihnen die anhand bereits vorliegender Befunde oder die in der eingeleiteten Diagnostik wie Röntgen und MRT festgestellten Erkrankungen besprechen sowie den geeigneten Therapieansatz finden.

Bei akuten, ambulant nicht beherrschbaren Schmerzzuständen bieten wir eine stationäre Behandlung an. Hier stehen neben der orthopädischen Betreuung, inklusive notwendiger Diagnostik, physiotherapeutische und schmerztherapeutische Maßnahmen im Vordergrund. Des Weiteren können unterstützend lokale Infiltrationen mit und ohne bildgebende Verfahren eingesetzt werden.

Ziele sind die Reduktion der akuten oder chronischen Schmerzzustände sowie die Minimierung begleitender funktioneller Mobilitätseinschränkungen.

Neben den konservativen Therapieansätzen sind bei einigen Krankheitsbildern operative Maßnahmen indiziert.

So ist bei osteoporotisch oder traumatisch bedingten Wirbelkörperfrakturen zur Vermeidung von eventuellen Spätschäden eine zügige Therapieeinleitung wichtig.

In unserer Klinik bieten wir daher minimal-invasive, perkutane Verfahren zur Stabilisierung der Fraktur und letztlich zügigen Schmerzreduktion sowie schnellstmöglicher Remobilisierung an.

Bei einer Vertebroplastie/Kyphoplastie wird radiologisch gesteuert der defekte Wirbelkörper punktiert und mit Knochenzement aufgefüllt. Durch das schnelle Aushärten des Zementes kann eine frühzeitige Remobilisierung umgesetzt werden.

Zur Stabilisierung komplexerer Wirbelkörperfrakturen setzten wir ebenfalls minimalinvasive Systeme ein. Hier werden über kleine Hautschnitte am Rücken Schrauben und Stäbe in den zu versorgenden Bereich eingebracht. Auch nach dieser Versorgung ist in den meisten Fällen eine frühzeitige Remobilisierung möglich.

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Chefarzt Dr. med. Dirk Seifert

Tel.: 03644 57 12 01 (Sekretariat)

E-mail: d.seifert@rkk-apolda.de

 

 

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sekretariat:

Marlies Juch
Tel. 0 36 44 - 57 12 01
Fax 0 36 44 - 57 12 02
E-mail: sek.traum@rkk-apolda.de