Die Urogynäkologie hat in unserem Haus eine lange Tradition und umfasst die

· Diagnostik und Therapie von Harninkontinenz (Überaktive Blase, Dranginkontinenz, Belastungsinkontinenz)

· Diagnostik und Therapie von Beckenbodensenkungserkrankungen

· Diagnostik und Therapie von Blasenentleerungsstörungen

 

Die urogynäkologische Sprechstunde

findet Montags von 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr bei Oberärztin Dr. med. Ulrike Schneidereit und

Dienstags 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr bei Oberarzt Kai Bendix statt.

Anmeldung unter 03644 / 571501

 

Ansprechpartner:

Kerstin Nelle, Oberärztin Dr. med. Ulrike Schneidereit, Oberarzt Kai Bendix, Steffi Kästner (v. links)

 

In der Regel erfolgen zunächst unter ambulanten Bedingungen die notwendigen Untersuchungen zur Diagnostik und Differenzierung von Inkontinenz- und Senkungsbeschwerden. Hierzu bitten wir um eine Überweisung in unsere urogynäkologische Sprechstunde durch den betreuenden Frauenarzt oder Urologen (nicht Hausarzt).

Die entsprechende Funktionsdiagnostik mit gynäkologischer Untersuchung, Ultraschall, Urodynamik (Harnblasendruckmessung) und ggf. Urethrozystoskopie (Harnblasenspiegelung) kann je nach Beschwerdebild zeitnah durchgeführt werden. Bei Bedarf kann die Therapieplanung in Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen (z.B. Chirurgie, Proktologie, Urologie) erfolgen.

Im Anschluss an die Untersuchungen werden die Befunde mit Ihnen erörtert und die Therapieoptionen besprochen. Diese umfassen sowohl konservative Therapieverfahren (wie z.B. medikamentöse Therapien, Pessartherapie, Physio- und Elektrotherapie) als auch Operationen. Die Verordnung der konservativen Therapie kann  über unsere Sprechstunde erfolgen.

 

Operative Therapie

Wir können das gesamte Spektrum der modernen Descensus- und Inkontinenzchirurgie anbieten.

 Descensusoperationen:

  • Individueller Therapieplan für jede Patientin
  • Minimalinvasive laparoskopische Descensuskorrekturen mit oder ohne Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) mit oder ohne Netzmaterial in Allgemeinanästhesie (Vollnarkose)
  • Vaginale Operationsverfahren mit und ohne Netzmaterial auch in Spinalanästhesie (Rückenmarksnarkose) möglich

 Inkontinenzoperationen:

  • Schlingenverfahren (TVT/TOT)
  • Kolposuspension nach Burch
  • Unterspritzung im Bereich der Harnröhre
  • Einspritzen von Botulinum in die Blasenwand bei überaktiver Blase

 Welches Verfahren für Sie am geeignetsten erscheint, wird mit Ihnen ausführlich besprochen und mit Ihnen und Ihrem betreuenden Frauenarzt im Zusammenarbeit entschieden.

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Chefarzt Dr. med. Joachim Bechler

Mammadiagnostik / Mammasonografie, Mammachirurgie (BET, Ablatio, Axilladissektion, plastisch-rekonstruktive Operationen, Rezidivchirurgie)

Tel.: 03644 57 15 01 (Sekretariat)
E-Mail: sek.gyn@rkk-apolda.de

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe

Sekretariat:
Katrin Schmidt

Tel. 03644 57 15 01
Fax 03644 57 15 02
E-Mail: sek.gyn@rkk-apolda.de