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Exakt zehn Jahre nach einem Beschluss des Kreistages hat Apolda, die knapp 25.000 Einwohner zählende Kreisstadt des Weimarer Landes, ein neues Krankenhaus erhalten.

Errichtet unmittelbar hinter dem Ortseingang aus Richtung Jena auf einer ehemaligen Obstplantage, übernimmt der am 11. Dezember 2002 eingeweihte Neubau die stationäre medizinische Versorgung von 50.000 Menschen in Apolda und im Umland.

Das Robert-Koch-Krankenhaus ist ein Akutkrankenhaus der Regelversorgung mit insgesamt 230 Betten in den Fachbereichen Innere Medizin, Chirurgie/Traumatologie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin und Intensivmedizin. Auf 11.000 Quadratmetern Nutzfläche haben 145 modern eingerichtete Patientenzimmer, 4 OP-Säle, ein Funktionsgebäude mit Zentrallabor, Physiotherapie und Radiologieabteilung Platz gefunden. Das Klinikum ist mit einer Start- und Landefläche für Rettungshubschrauber ausgestattet. Im Aussengelände stehen 180 Parkplätze für Patienten, Besucher und Mitarbeiter zur Verfügung.

Der Neubau ersetzt die drei bisherigen, auf das Stadtgebiet von Apolda verteilten Klinikstandorte des Robert-Koch-Krankenhauses, die unter teils über 100 Jahre alter und nicht mehr erweiterbarer Bausubstanz litten und von starkem Eisenbahn- und Autoverkehr beeinträchtigt wurden. In den Ersatzbau wurden insgesamt 55 Millionen Euro investiert, mit 50,85 Millionen Euro stammt der Großteil der Summe aus dem Krankenhaus-Sonderprogramm von Bund, Ländern und Krankenkassen für die neuen Bundesländer.

Die Bauarbeiten begannen im Sommer 1999, Richtfest wurde im April 2001 gefeiert. Verantwortlich für die Architektur des Baus ist die Schuster-Pechtold-Architekten GmbH München, die aus einem Architektenwettbewerb als Sieger hervorging.

Mit dem Bau des Robert-Koch-Krankenhauses Apolda wurde erstmals in der Bundesrepublik ein spezielles Farb- und Lichtkonzept für ein Klinikum umgesetzt. Das Konzept entwickelte der Farbphysiologe Prof. Erich Chiavi aus Davos (Schweiz), der an der Technischen Universität Wien den Lehrstuhl für Farbgestaltung und -wahrnehmung inne hat.

Zum neuen Robert-Koch-Krankenhaus gehören drei Bettenhäuser und der Funktionstrakt. Beide Gebäudekomplexe sind parallel zueinander errichtet und durch eine großzügig gestaltete Eingangshalle mit Patientenaufnahme, Cafeteria, Andachtsraum, Kiosk und Friseur miteinander verbunden. Fünf Aufzüge bringen Patienten und Besucher auf die gewünschte Etage.

Das neue Apoldaer Klinikum verfügt über drei Geschosse - auch wenn der flüchtige erste Blick von der Zufahrtsstraße zunächst nur zwei entdeckt. Das Krankenhaus ist an einen Hang gebaut, das Gartengeschoss nur von der Rückseite des Bettenhauses zu sehen. Die Bettenhäuser befinden sich abgeschirmt von Lärm in den hinteren, von der Straße abgewandten Gebäudeteilen.
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 Uwe Koch
 Geschäftsführer








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