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Das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda verfügt über ein Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin. Hier werden Schlafstörungen, in erster Linie Störungen der Atmung im Schlaf, mit Hilfe einer hochspezialisierten Diagnostik erkannt, die erforderlichen speziellen Therapien eingeleitet und in regelmäßigen Abständen überprüft. Das geschieht in acht eigens ausgestatteten Zimmern in sehr ruhiger Lage.
Das Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin im Robert-Koch-Krankenhaus Apolda ist eine von der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin akkreditierte Einrichtung. Diese medizinische Fachgesellschaft erkennt nur Schlaflabore an, die den personellen, räumlichen, apparativen und inhaltlichen Ansprüchen an qualitativ hohe Diagnostik und Therapie entsprechen.
Das Apoldaer Zentrum konzentriert sich auf die Erkennung und Behandlung im Schlaf auftretender Atmungsstörungen im Säuglings-, Kindes- und Erwachsenenalter. Hochspezialisierte Technik ermöglicht es, während des Schlafes vielfältige Körperfunktionen aufzuzeichnen und etwaige Störungen aufzudecken. Dazu gehört das häufig auftretende Schlaf-Apnoe-Syndrom, unter dem besonders Männer ab mittlerem Alter oder Frauen über 50 Jahre leiden, das aber auch schon im Einzelfall im Säuglings- und Kindesalter nachweisbar ist. Bei einer Schlaf-Apnoe setzt der Atem während des Schlafs wiederholt aus. Durch die ständigen Atempausen finden die Betroffenen nicht zu einem erholsamen Schlaf. Eine Folge ist die chronische Tagesmüdigkeit, die zum Beispiel das Risiko von Verkehrs- und Arbeitsunfällen stark erhöht. Schlaf-Apnoeiker sind aber auch stärker als Menschen mit einem gesunden Schlaf der Gefahr ausgesetzt, unter Bluthochdruck, koronaren Herzerkrankungen und damit verbunden einem erhöhten Schlaganfall-Risiko zu leiden. Auch Depressionen treten bei solchen Patienten vermehrt auf. Bei bestehendem Schlaf-Apnoe-Syndrom werden die Patienten medikamentös oder mit einem speziellen, die Atmung unterstützenden Beatmungsgerät versorgt.
Begleitend dazu erhalten sie eine Beratung zur gesunden Lebensweise, insbesondere zur Schlafhygiene und gegebenenfalls medikamentöse Hilfe zur Besserung bestehender Grundleiden. Adäquat behandelt werden weiterhin Patienten mit Atmungsstörungen, die auf neuromuskuläre Erkrankungen, extreme Wirbelsäulenverkrümmung, Tuberkulose oder eine frühere Kinderlähmung zurückzuführen sind.
Die Entwicklung von Säuglingen und Kindern kann bei Schlafstörungen oder Störungen der Atmung im Schlaf Schaden nehmen. Das Zentrum für Schlaf- und Beatmungsmedizin Apolda hat sich in der Diagnostik und Therapie von derartigen Störungen, insbesondere im Säuglings- und Kindesalter auch einen Namen gemacht.
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Leitung PD Dr. rer. nat. habil. Sabine Scholle
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Ambulante Sprechstunde für Schlafstörungen
jeden Mittwoch ab 13.00 Uhr
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Schlafmedizinisches Zentrum/
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Robert-Koch-Krankenhaus Apolda GmbH
Frau Dr. med. Birgit Rieger
Anmeldung telefonisch:
03644-571711
Bitte bringen Sie eine Überweisung oder stationäre Einweisung Ihres Hausarztes mit! Notwendig sind weiterhin der Impfausweis sowie das gelbe Vorsorgeheft.
Bitte führen Sie im Vorfeld der Untersuchung ein Schlafprotokoll und füllen Sie dem Alter entsprechenden Bogen aus. Die Vorlagen finden Sie unten.
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